Donnerstag, 16. Juni 2011

Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics

Der Tagungs- bzw. Sammelband Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics wird zum Comicfestival München (23. bis 26. Juni, www.comicfestival.de) erscheinen und dort vorgestellt.

Die gleichnamige Tagung fand in der Evangelischen Akademie in Bad Boll vom 29. bis 31. März 2010 statt. Mehr als 20 namhafte ExpertInnen deckten mit ihren Vorträgen und Workshops die Bereiche Geschichte, Theorie, Forschung und Praxis ab.

Im interdisziplinären Rahmen wurden Inhalte, Funktionen, Mechanismen und Wirkungen der Comics von Rechts, der Comics gegen Rechts und von Geschichtscomics mit NS- und Holocaust-Thematik vorgestellt und diskutiert sowie modellhaft Möglichkeiten für die Bearbeitung des Themas und den zielgruppenadäquaten Einsatz entsprechender Comics in Schule und politischer Bildung erarbeitet.

Hier ist ein Bericht über meinen Vortrag, den ich gehalten habe, hier ist der Tagungsbericht der ComFor (Gesellschaft für Comicforschung) und hier ein Artikel von Der Tagesspiegel.

Mein Beitrag ist ein Aufsatz zu dem Thema  „Geschichte des Antisemitismus in Comics“.

Anhand von Dave Sims Judenhass und Will Eisners Das Komplott. Die wahre Geschichte der Protokolle der Weißen von Zion stelle ich darin paradigmatisch „Didaktische Kriterien zur Prüfung der Tauglichkeit für den Schuleinsatz“ (Titelzusatz) heraus.

Generell kann der Band am Besten direkt über den Online-Shop des Archivs der Jugendkulturen bestellt werden sowie über die üblichen Literatur-Internetversandseiten und den Buchhandel (einfach die ISBN-Nr. angeben).

Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics, Ralf Palandt (Hrsg.), ca. 450 Seiten, durchgängig farbig illustriert, Hardcover, 36,- €, ISBN 978-3-940213-62-4


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