Donnerstag, 27. Dezember 2012

Teaser auf Alfonz 01/2013



Noch vor Weihnachten ist bei mir das Beleg-Exemplar der neuen Ausgabe von Alfonz - Der Comicreporter (01/2013) eingetrudelt. Wie immer pünktlich (im Gegensatz zu einem anderen bekannten Comicmagazin).

Lesemotivation und Schwerpunkte


Schon wieder enthält das Magazin mehr Seiten. Und das ist gut so. Man muss sich gar nicht für alle Zeichner, die interviewt werden, interessieren. Man braucht die vorgestellten Serien nicht schon gelesen haben. Denn: die Artikel und Interviews sind auch so sehr unterhaltsam zu lesen.

Diesmal stehen unter anderem Themen wie Lucky Luke, das MAD-Magazin und Graphic Novels für Frauen im Fokus. Einen guten Überblick über das, was diesmal drinsteckt, erhält man hier.

Blühende Phantasie...


Ich bin diesmal für einen sechsseitigen Artikel über den brasilianischen Comicautor Leo verantwortlich gewesen. Er ist vor allem bekannt für seine atemberaubenden SF-Welten, die er durch phantasievolle Darstellungen der Flora und Fauna oder exotischen Lebewesen inszeniert.

Vor allem Fans von anspruchsvoller Science Fiction à la Stanislaw Lem oder Arkadi und Boris Strugatzki oder Stanley Kubricks 2001: A Space Odyssey sollten einen Blick in Leos Comics werfen. Warum genau das so ist, erfahrt ihr in meinem Artikel!

Bizarre Lebewesen...


Seine Comics erscheinen auf Deutsch bei EPSiLON: Aldebaran, Betelgeuze und Antares sind zusammenhängende Zyklen eines Universums. Die ersten beiden Zyklen liegen inzwischen in schmucken Gesamtausgaben vor und die zuletztgenannte läuft noch. Außerdem hat Leo nach einem Szenario von Rodolphe die Serie Kenya gezeichnet.

Die erste Seite des Artikels ist als Scan (leider etwas schief) unten einsehbar (zum Vergrößern mit Rechtsclick in neuem Tab/Fenster öffnen).

Montag, 10. Dezember 2012

Teaser auf Reddtion #57


Auf der offiziellen Homepage heißt es zur Reddition: Bei der Edition Alfons erscheint seit 1984 das Magazin Reddition als Fachpublikation für Comics.

Der inhaltliche Schwerpunkt der Reddition liegt auf der eingehenden Beschäftigung mit Zeichnern, Autoren und Serien europäischer und amerikanischer Comics. Kernstück jeder Ausgabe bildet das Dossier, in dem neben Interviews und Porträts auch ausführliche Bibliographien zu den vorgestellten Themen veröffentlicht werden.


Vive la France!


Die neue Ausgabe beschäftigt sich mit dem französischen Künstler-Kollektiv "L'Association". Es handelt sich dabei um ein ursprünglich unkonventionelles Comic-Kollektiv, das sich gegen die großen Verlage und Mainstream-Trends zusammengefunden und etabliert hat. Mehr zu diesem Autoren-Verbund und eine Leseprobe findet man hier.

Meine beiden Beiträge sind Portäts zu den Comicautoren Pascal Rabaté und Christophe Blain. Erstgenannter hat sich inzwischen auch unter die Regisseure begeben (Holidays by the Sea). Die unten stehenden Grafiken sollen Einblicke in die Reddition 57 und meine Texte gewähren. Die jeweiligen Scans der ersten Artikelseite lassen sich durch Rechtsclick in einem neuen Tab/Fenster vergrößern.



Montag, 12. November 2012

Teaser auf Zack #159



"Literaturcomics - Einstiegsdroge oder Eintagsfliege?" Sind Literaturcomics dafür geeignet als Comicleser die Welt der Literatur zu entdecken und umgekehrt?

Der rote Faden


Diese Fragen stellte ich mir - quasi als "roter Faden" - beim Schreiben meines Artikels über das Thema "Literatur und Comics". Genau wie im Filmbereich gibt es auch im Comicbereich eine Vielzahl an Adaptionen von literarischen Vorlagen.

Damit keine Missverständnisse auftreten: damit sind nicht Umsetzungen von (sogenannter) Trivialliteratur, sondern von (sogenannter) Hochliteratur gemeint - auch viele Titel aus dem Kanon der klassischen Welt-, aber auch Abenteuerliteratur.

Es hätte wohl auch andere Ansätze gegeben, um das Thema anzugehen, aber genau diese Verquickung zweier Medien weckte mein Interesse, da ich sowohl Literatur und Comics lese.

Einblick


Der Artikel wurde in der September-Ausgabe im Zack 159 abgedruckt, einen ersten Einblick kann man sich durch den Scan machen (zur Vergrößerung: mit Rechtsclick in neuem Tab/Fenster öffnen).


Montag, 29. Oktober 2012

Teaser auf Alfonz 2/2012



Die zweite Ausgabe von Alfonz - Der Comicreporter ist bereits erschienen. Das Magazin ist wieder pickepackevoll mit interessanten Artikeln, spannenden Interviews und Rezensionen.

Die Highlights


Zu den Highlights zählt sicherlich ein Interview mit dem belgischen Ausnahmezeichner Francois Schuiten, der vor allem für seine architektonischen Zeichnungen bekannt ist. Und ansonsten bietet Alfonz erneut einen Über- und Ausblick auf die aktuelle deutsche Comiclandschaft, die aufgrund steigender Titelpublikationen unübersichtlich zu werden droht.

Kontroverse und Service


In dem inzwischen kontrovers diskutierten Artikel "Finix Comics: Ein Verlagskonzept auf dem Prüfstand" nehme ich den Abschlussbände-Verein-Verlag Finix genauer unter die Lupe. Und in "Geburt eines eComics" zeige ich auf, wie ein eComic gemacht wird, wofür ich bei den Profis von Vela Studios nachgefragt hatte.

Einen Eindruck von meinen Artikeln erhält man durch die Scans der jeweils ersten Seite (zur Vergrößerung: mit Rechtsclick in neuem Tab/Fenster öffnen). Leider zickt mein Drucker gerade etwas, weshalb manche Zeilen etwas schief gescannt wurden. Aber schließlich soll man ja auch das "papiergestützte" Magazin kaufen und lesen!





Teaser auf Zack #158



Mit Daniel Hulet ist einer meiner Lieblingscomiczeichner von uns gegangen. Der Comicautor wurde bekannt für seine morbiden Motive und erhielt oft auch den Spitznamen "Der belgische Bilal". Herausragend sind seine grotesken Trilogien L'Etat Morbide, Immondys und Extra Muros, in denen er unvergleichliche surreale Geschichten erzählt.

Grotesk und surreal


Das Phantastische dringt bei Hulet stets in die Realität ein und verändert diese - oft auf bizarre Weise. Die Geschichten üben mit ihren dichten und eigentümlichen Stimmungen eine starke Sogwirkung auf den Leser aus. Aufgrund der surreal-grotesken Szenarien und der morbiden Motive würde auf ihn auch der Spitzname "Der David Lynch des Comics" passen.

Im Zack-Magazin #158 ist mein Nachruf auf den Belgier erschienen. Als Teaser habe ich die erste Seite des Artikels eingescannt (zum Vergrößern mit Rechtsclick in neuem Tab/Fenster öffnen). Leider streikt mein Scanner gerade, weshalb die Zeilen zum Teil schief geraten sind. Hulet starb bereits im September 2011.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Ausstellung in Höchberg

Kleine Galerie


Kunst und Kultur haben einen schweren Stand. Da muss man manchmal auch zu unkonventionellen Mitteln greifen. So hat der Künstler Eberhard Tröst in Kooperation mit dem Höchberger Eiscafé La Gondala unter dem Motto "KultU(h)r für und in Höchberg" eine "Kleine Galerie" eröffnet. Höchberg liegt einen Steinwurf weit von Würzburg entfernt und seit Juni 2012 stellt das Café bildende Kunst im Monatsturnus aus.



Im Juli hängen dort ein Großteil meiner Arbeiten, wobei es sich um ältere und neue Werke handelt, die keine in sich abgeschlossene Thematik behandeln. Oben sieht man die beiden Stellflächen. Unten sind neuere Ölbilder  aufgelistet, die nicht im Blog-Portfolio aufgelistet sind (Vergrößerung durch Rechtsklick im neuen Fenster/Tab öffnen).

Alpha


Zunächst ein Triptychon zum Thema "Geburt" (leider habe ich beim Fotografieren etwas Schatten auf die Bilder geworfen):

 
 Triptychon: Geburt
Öl auf Leinwand, 50x40cm


Die "orangene" Reihe

Hier eine Reihe kleinformatiger und thematisch leicht zusammenhängender Arbeiten:

Brandung
Öl und Cord auf Leinwand, 30x40cm


 Wurzeln
 Öl auf Leinwand, 30x40cm

Ruhe
Öl und Cord auf Leinwand, 24x30cm

Einklang
Öl auf Leinwand, 30x24cm

Hoffnung
Öl und Cord auf Leinwand, 30x30cm


Das Copyright der Bilder liegt beim Künstler. Jede Form der Reproduktion oder Verwendung, auch ausschnittsweise, darf ausschließlich unter Absprache erfolgen.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Teaser auf Zack #157


In der Juli-Ausgabe des Zack-Magazins gibt es neben Rezensionen, Neuigkeiten und jeder Menge Comics (u.a. Damocles: Perfect Child, Nico 2, Valentine Pité) auch ein ausführliches Interview mit Gerhard Förster (Herausgeber der Sprechblase). Hier ist das Editorial.

Cowboys und Aliens


Von mir stammt diesmal ein "Nachruf auf Jean Giraud - Der Mann mit den zwei Gesichtern". Giraud alias Gir/Moebius erlag 2012 seiner Krebserkrankung und ich hab' versucht, das opulente Lebenswerk in seiner Breite und Tiefe zu erfassen. Auf dreineinhalb Seiten kann das dennoch nur ein Überblick und eine Zusammenfassung der Fakten sein.

Die erste Seite des Artikels ist unten in der Grafik als Teaser einsehbar (zur Vergrößerung mit Rechtsklick in neuem Tab/Fenster öffnen!).



Montag, 11. Juni 2012

Teaser auf die erste Alfonz-Ausgabe



Schon wieder ein neues Comicmagazin? Braucht die Comicszene das etwa? Gibt es nicht schon genug davon? Die Antwort lautet kurz und knapp: nein. Der Ansturm auf den Stand der Edition Alfons beim Comic-Salon Erlangen 2012 hat jedenfalls sämtliche Zweifel in den Wind geschlagen.


Nach zwei kostenlosen digitalen "Nullnummern", die man nach wievor herunterladen kann, ist nun die erste Printausgabe von Alfonz - Der Comicreporter erschienen. Zum Debüt des vierteljährig erscheinenden Fachmagazins haben die Macher sogar noch 16 Extraseiten draufgepackt, die über aktuelle und demnächst erscheinde Comictitel oder brisante Comicthemen informieren.

Das Debüt im Medienspiegel


Das Aufsehen um Alfonz hat die Comicszene verlassen und bereits zu einer Besprechung in einem Comic-Salon-Bericht auf der Online-Seite von N-TV, einem ausführlichen Artikel der F.A.Z. (Print) und zu einem Interview mit Volker Hamann (Herausgeber) bei DeutschlandRadioKultur geführt.

Geld fürs Comiczeichnen?


Von mir stammt ein fiktionalisiertes Tagbuch zum Comic-Stipendium 2012 aus der Sicht des Projektleiters Steffen Hautog (Ehapa Comic Collection). Die erste Seite des "Tagebuches" kann man in der unteren Abbildung lesen (durch Rechtsklick in neuem Tab/Fenster vergrößern!).

Paff, Puff, Bang - die obligatorische Kampfszene


Außerdem bestreite ich gemeinsam mit dem zweiten Alfonz-Herausgeber Matthias Hofmann Die obligatorische Kampfszne, in der wir (unabhängig von unserer persönlichen Meinung) überspitzte konträre Haltungen gegeüber einem Comictitel (diesmal Der Wüstenfalke) einnehmen.

Zur Leseprobe des Debüts und zum Downloadbereich der beiden Alfonz-Nullnummern geht es hier.



Freitag, 1. Juni 2012

Teaser auf den Comic Report 2012


Bereits Ende April war es soweit - der Comic Report ging in seine zweite Runde. Erneut haben die Herausgeber Volker Hamann und Matthias Hofmann eine schlagkräftige Autorentruppe versammelt, um den deutschen Comicmarkt des vergangenen Jahres unter die Lupe zu nehmen. Und wie das Covermotiv bereits verrät, werden auch wieder Comicverfilmungen unter den Seziertisch gelegt.

Alles zum Thema Comics im Jahr 2012


Erneut ist ein "ultimatives Referenzwerk" in Sachen Comicreportage herausgekommen, in dem harte Fakten unterhaltsam aufbereitet werden. Es gibt wieder jede Menge Berichte und Analysen - das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe (und noch viel wichtiger: die Bestellmöglichkeit!!) findet man bei der Edition Alfons. Mehrmals wurde die Seitenzahl "nach oben" korrigiert, herausgekommen sind am Ende fast 200 Seiten (!).

In meinen Beiträgen geht es zum einen um Die Titel der SZ-Bibliothek (Erste Edition und Zweite Edition) und zum anderen um Die Comic Vertriebe (MSW und PPM). Außerdem habe ich gemeinsam mit Matthias Hofmann das Cross Cult-Porträt im Markt-Report 2011 sowie diverse Rezensionen beigesteuert. Einen Einblick in meine beiden Artikel gibt es im Folgenden (zum Vergrößern der Abbildungen am besten mit Rechtsklick in einem neuen Tab/Fenster öffnen!).




Dienstag, 24. April 2012

Neues zur Kunstausstellung im MUCK



Nachdem es nun lange Zeit still um meine künstlerischen Tätigkeiten wurde, gibt es jetzt wieder Neues. Wer es noch nicht weiß: seit ungefähr zwei Jahren werden ausgewählte Werke von mir im Cafe MUCK in Würzburg ausgestellt.

Es handelt sich dabei lediglich um eine Wandseite, die von meinen abstrakten Ölbildern behangen werden. Es freut mich umso mehr, dass jüngst zwei meiner Werke ein neues Zuhause gefunden haben.

Stationär


Der Zyklus lautete Stationen und spielt, abstrakt dargestellt, auf grundsätzliche menschliche Lebensstationen an. Stationen stellt in sich wiederum einen Zyklus dar, indem sich inhaltich ein Kreis schließt.

Die Titel der Einzelwerke (Format: 70x50cm) lauten dementsprechend "Aufbruch", "Begegnung", "Bewegung" und "Ankunft". Bei den verkauften, unten abgebildeten Werken handelt es sich um "Bewegung" und "Ankunft" (zum Vergrößern mit Rechtsklick im neuen Tab/Fenster öffnen).



Damit erweist sich diese Mini-Ausstellung bereits zum zweiten Mal als Erfolg, weil zuvor schon drei Werke ein neues Heim gefunden hatten. Deshalb habe ich auch schon einen neuen Zyklus in denselben Räumlichkeiten aufgehängt.

Klingende Körper

Der neue Zyklus lautet Klangkörper und besteht aus fünf querformatigen Bildern im Format 40x50cm - die Technik wie immer: Öl auf Leinwand. Die drei folgenden Abbildungen zeigen Überblicksansichten des Zyklus (zum Vergrößern mit Rechtsklick im neuen Tab/Fenster öffnen).




 
Inhaltlich stellen die Bilder visualisierte Klangformen dar - aber der Betrachter sieht die Werke stets durch seine eigene "Brille" und abstrakte Malerei lädt grundsätlich zu individuellen Interpretationen ein. Im Folgenden kann man die Werke im Einzelnen betrachten (zum Vergrößern mit Rechtsklick im neuen Tab/Fenster öffnen).





Bei Interesse

 Über Anregungen oder Kommentare würde ich mich genauso freuen wie über das Weiterempfehlen an Freunde und Bekannte. Noch mehr würde ich mich über Kaufinteressenten freuen, die mich am besten per E-Mail erreichen (marcobehringer@gmx.de) oder ihr Interesse im MUCK beim Personal bekunden.

Das jeweilige Einzelwerk kostet 75 Euro, der Preis für den vollständigen Zyklus kann gerne nach Vereinbarung erfolgen. Wer sich darüber hinaus für Bilder aus meinem Portfolio (unter "Kunst") interessiert, kann die Preise per E-Mail anfragen.


Das Copyright der Bilder liegt bei mir. Jede Art der Reproduktion oder Verwendung, auch ausschnittsweise, darf ausschließlich unter Absprache mit mir erfolgen.

Mittwoch, 14. März 2012

Vorwort zum Baru-Band "Schönes neues Jahr"


Mit Schönes neues Jahr ist ein Sammelband von Baru erschienen, der drei kurze Geschichten enthält. Die Graphic Novel enthält keine neue Comicstoffe des französischen Autoren und Träger des "Grand Prix" des Comicfestivals in Angoulême, sondern Kurzgeschichten aus dessen Frühwerk.

Dreimal Sozialkritik, dreimal Schwarzweiß, dreimal Rock 'N Roll!

 In den beiden titelgebenden Anti-Utopien wagt Baru einen Blick in die düstere Zukunft Frankreichs. In den verschiedenen Versionen von "Schönes neues Jahr" kommen Rechtsextremisten an die Macht  und machen Jagd auf Ausländer und in der Kurzgeschichte "Irische Ballade" bekommen es protestantische Rock-Musiker mit gewaltbereiten Katholiken zu tun, Shakespeare-Drama inklusive.

Baru steht für eine filmische Erzählweise, sozialkritische Themen und ein ausdruckstarkes Artwork. Eine digitale Leseprobe steht Online. Die aufmerksamen Leser meines Blogs wissen, dass 2011 mein Baru-Kurzportrait in der Sprechblase erschienen ist.


Das Vorspiel

Bei Schönes neues Jahr durfte ich das Vorwort schreiben - einen Blick auf die erste von zwei Seiten gibt es hier auf meinem Blog (durch Öffnen im neuen Tab/Fenster mit Rechtsklick vergrößert sich die Abbildung).

Schönes neues Jahr 
s/w, 144 Seiten Klappenbroschur, 15 EUR, Edition52 2012, ISBN 978-3-935229-89-0


Dienstag, 10. Januar 2012

Rezension zu "Der Holocaust in Sprechblasen"


Im Band 51, Heft 3-4 des Sonderdrucks Germanistik. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen ist eine Besprechung meines Buches Der Holocaust in Sprechblasen - Erinnerung im Comic erschienen.

Kritik

Der Rezensent Jens Birkmeyer kritisiert darin Aspekte, die meines Erachtens zwar stichhaltig, aber eher für Dissertationen und nicht für Magisterarbeiten angebracht wären. Neben einer "zu knappen theoretischen Hinführung zu den Begriffsfeldern" bekrittelt er die "eher dürftigen Überlegungen zur Rezeption dieser Texte".

Lob


Dafür lobt Birkmeyer, "dass das unübersichtliche Feld divergierender Comics gründlich und interessant dargestellt und systematisiert wird".

Die unten stehenden Scans lassen sich wie immer durch Rechtsklick in einem neuen Tab oder Fenster Öffnen, wodurch sie vergrößert werden können.



Würzburger Stadtbuch porträtiert Phantastik-Stammtisch


Die Redakteure des Würzburger Stadtbuches haben unseren Phantastik-Stammtisch 2011 besucht. In der aktuellen Ausgabe des Jahrbuches haben sie unseren Stammtisch, der aus Schaffenden aus den Bereichen Romane, Comics, Illustration und Brettspiele besteht, vorgestellt. Leider hat der Platz nicht ausgereicht um alle Mitglieder vorzustellen.

Clubmitglied

Dennoch ist auf insgesamt sieben Seiten, unter dem Titel "Der Club der Phantastiker. Ein Stammtisch von ganz besonderer Art", ein ausführliches und reich bebildertes Portät unseres illustren Stammtisches entstanden. Unten ist ein Ausschnitt aus dem Artikel, der sich um meine Person dreht und durch Öffnen in einem neuen Tab/Fenster per Rechtsklick vergrößert werden kann. Das Würzburger Stadtbuch kostet 5,80 €.


Rezensionen zu "Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics"


Tagesspiegel


Thomas Greven hat den Tagungsband Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics für den Tagesspiegel besprochen.

Pro

Positiv ist ihm Folgendes aufgefallen:
 
"Es gibt viel zu entdecken, unter anderem zahlreiche Methoden zur Analyse von Comics. [...] Es werden viele nicht im Deutschen vorliegende Werke besprochen, unter anderem weil sich in Deutschland niemand an das Thema Holocaust herantraut."

Contra

Er hat aber auch einiges zu bemängeln:

"Einerseits ist diese Vielfalt erfreulich, andererseits wird es für Leser, die nicht mit den jeweiligen Sprachen vertraut sind, schwierig, mit den Comicausschnitten, die ja zur Illustration von Argumenten dienen, etwas anzufangen."

Fazit

Deswegen hänge letzten Endes "viel vom Betrachter ab, seinem kulturellen und Bildungshinter-grund". Die vollständige Rezension findet man hier.



Die Sprechblase


Eine weitere Besprechung findet sich in der aktuellen Die Sprechblase (Nr. 223), die sich diesmal vor allem dem 50-jährigen Perry Rhodan-Jubiläum verschrieben hat.

Lob

Dort findet sich neben einer durchweg positiven Rezension von Heiner Lünstedt ("dabei dürfte dieses Buch auch dem eher allgemein als speziell interessierten Comicleser einen neuen Blick auf die Möglichkeiten [...] des Mediums eröffnen" oder "Ein wissenschaftliches Buch über Comics und Rechtsextremismus mit beeindruckendem Gewicht von der Anzahl der Seiten wie vom spannenden Inhalt her") auch ein Interview mit dem Herausgeber Ralf Palandt.

Interview

Die Fragen hatte der Chefredakteur Gerhard Förster gestellt. Unten ist die Seite aus der Sprechblase - durch Öffnen in einem neuen Tab/Fenster lässt sich die Abbildung zu einer lesbaren Größe verändern.

Für diejenigen, die vom Tagungsband zum ersten Mal lesen: mein Beitrag ist ein Aufsatz mit dem Titel: "Geschiche des Antisemitismus im Comic - Didaktische Kriterien zur Prüfung der Tauglichkeit von Comics für den Schuleinsatz". Darin analysiere ich Will Eisners "Das Komplott. Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion" und Dave Sims "Judenhass".