Dienstag, 10. Januar 2012

Rezensionen zu "Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics"


Tagesspiegel


Thomas Greven hat den Tagungsband Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics für den Tagesspiegel besprochen.

Pro

Positiv ist ihm Folgendes aufgefallen:
 
"Es gibt viel zu entdecken, unter anderem zahlreiche Methoden zur Analyse von Comics. [...] Es werden viele nicht im Deutschen vorliegende Werke besprochen, unter anderem weil sich in Deutschland niemand an das Thema Holocaust herantraut."

Contra

Er hat aber auch einiges zu bemängeln:

"Einerseits ist diese Vielfalt erfreulich, andererseits wird es für Leser, die nicht mit den jeweiligen Sprachen vertraut sind, schwierig, mit den Comicausschnitten, die ja zur Illustration von Argumenten dienen, etwas anzufangen."

Fazit

Deswegen hänge letzten Endes "viel vom Betrachter ab, seinem kulturellen und Bildungshinter-grund". Die vollständige Rezension findet man hier.



Die Sprechblase


Eine weitere Besprechung findet sich in der aktuellen Die Sprechblase (Nr. 223), die sich diesmal vor allem dem 50-jährigen Perry Rhodan-Jubiläum verschrieben hat.

Lob

Dort findet sich neben einer durchweg positiven Rezension von Heiner Lünstedt ("dabei dürfte dieses Buch auch dem eher allgemein als speziell interessierten Comicleser einen neuen Blick auf die Möglichkeiten [...] des Mediums eröffnen" oder "Ein wissenschaftliches Buch über Comics und Rechtsextremismus mit beeindruckendem Gewicht von der Anzahl der Seiten wie vom spannenden Inhalt her") auch ein Interview mit dem Herausgeber Ralf Palandt.

Interview

Die Fragen hatte der Chefredakteur Gerhard Förster gestellt. Unten ist die Seite aus der Sprechblase - durch Öffnen in einem neuen Tab/Fenster lässt sich die Abbildung zu einer lesbaren Größe verändern.

Für diejenigen, die vom Tagungsband zum ersten Mal lesen: mein Beitrag ist ein Aufsatz mit dem Titel: "Geschiche des Antisemitismus im Comic - Didaktische Kriterien zur Prüfung der Tauglichkeit von Comics für den Schuleinsatz". Darin analysiere ich Will Eisners "Das Komplott. Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion" und Dave Sims "Judenhass".


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