Montag, 29. Oktober 2012

Teaser auf Zack #158



Mit Daniel Hulet ist einer meiner Lieblingscomiczeichner von uns gegangen. Der Comicautor wurde bekannt für seine morbiden Motive und erhielt oft auch den Spitznamen "Der belgische Bilal". Herausragend sind seine grotesken Trilogien L'Etat Morbide, Immondys und Extra Muros, in denen er unvergleichliche surreale Geschichten erzählt.

Grotesk und surreal


Das Phantastische dringt bei Hulet stets in die Realität ein und verändert diese - oft auf bizarre Weise. Die Geschichten üben mit ihren dichten und eigentümlichen Stimmungen eine starke Sogwirkung auf den Leser aus. Aufgrund der surreal-grotesken Szenarien und der morbiden Motive würde auf ihn auch der Spitzname "Der David Lynch des Comics" passen.

Im Zack-Magazin #158 ist mein Nachruf auf den Belgier erschienen. Als Teaser habe ich die erste Seite des Artikels eingescannt (zum Vergrößern mit Rechtsclick in neuem Tab/Fenster öffnen). Leider streikt mein Scanner gerade, weshalb die Zeilen zum Teil schief geraten sind. Hulet starb bereits im September 2011.

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