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Freitag, 22. März 2013

Teaser auf Zack 166


Mit Maske und Falke

Tim hat seinen Struppi. Astérix seinen Idéfix. Lucky Luke hat Rantanplan und Jolly Jumper. Viele Comichelden haben einen tierischen Begleiter. Und der maskierte Mantel-und-Degen-Held der Serie Der Rote Falke (Finix/Kult Editionen) hat einen Sperber an seiner Seite.

Warum ein Sperber, und kein Falke? Diese Frage wird in meinem Artikel über die "historischen Sittengemälde in den Zyklen des Roten Falken" beantwortet, den ich für das Zack Magazin #166 geschrieben habe.

Der Vigilant ist Held zahrleicher Fortsetzungs- und Spin Off-Serien und stammt aus der Feder von Patrick Cothias und André Juillard (der dann abgelöst wurde). Zuletzt erschien eine Gesamtausgabe von Wie eine Feder im Wind (Kult Editionen). Der Band ist schwer zu empfehlen, auch ohne Vorkenntnisse der Vorgängerbände. Allerdings ist es noch besser, Die 7 Leben des Falken (Carlsen) gelesen zu haben.

Unten ist ein Teaser auf meinen Artikel. Zum Vergrößern bitte anklicken!

Zack Magazin 04/2013 (#166)
84 Seiten, 7,90EUR

Dienstag, 19. März 2013

Comic-Zitat zum neuen Papst

 

Rom feiert neuen Papst...


und hier ist ein Comic-Zitat, der die Papsthysterie (wie ich zumindest finde) passend kommentiert. Es handelt sich um Silver Surfer: Parabel von Autor Stan Lee und Zeichner Moebius. Das Gemeinschaftsprojekt ist ursprünglich 1988 erschienen.

Obwohl ich den Comic selbst gelesen habe, stammt die Idee dieses Comic-Kommentars von Lars von Törne, der das Zitat zuerst getwittert hatte.

Scan zum Vergrößern mit Rechtsclick in neuem Tab/Fenster öffnen!


Donnerstag, 28. Februar 2013

Teaser auf Zack #165

 

Der dunkle Comic-Romantiker

Der international renommierte deutsche Comicautor Ulf K. schreibt und zeichnet nachdenkliche, verträumte, melancholische und romantische Geschichten. Die meisten seiner pointierten Arbeiten erscheinen in Deutschland beim Wuppertaler Verlag Edition52.

Zuletzt sind von ihm die schönen Kurzgeschichtenbände Dolomiti Jahre (ein kunterbunt-nostalgischer Rückblick in die Kindheit) und Tango de la mort (schwarzweiß-sinistre Geschichten über das Leben und den Tod) erschienen.

Ich habe den gebürtigen Oberhausener und Wahl-Düsseldorfer für die März-Ausgabe des Zack-Magazins (#165) mit Fragen durchlöchert. Unten ist die erste Seite des Interviews als Teaser (Vergrößerung durch Rechtsclick und dann in neuem Tab/Fenster öffnen).

Zack Magazin 03/2013 (#165)
84 Seiten, 7,90EUR



Donnerstag, 27. Dezember 2012

Teaser auf Alfonz 01/2013



Noch vor Weihnachten ist bei mir das Beleg-Exemplar der neuen Ausgabe von Alfonz - Der Comicreporter (01/2013) eingetrudelt. Wie immer pünktlich (im Gegensatz zu einem anderen bekannten Comicmagazin).

Lesemotivation und Schwerpunkte


Schon wieder enthält das Magazin mehr Seiten. Und das ist gut so. Man muss sich gar nicht für alle Zeichner, die interviewt werden, interessieren. Man braucht die vorgestellten Serien nicht schon gelesen haben. Denn: die Artikel und Interviews sind auch so sehr unterhaltsam zu lesen.

Diesmal stehen unter anderem Themen wie Lucky Luke, das MAD-Magazin und Graphic Novels für Frauen im Fokus. Einen guten Überblick über das, was diesmal drinsteckt, erhält man hier.

Blühende Phantasie...


Ich bin diesmal für einen sechsseitigen Artikel über den brasilianischen Comicautor Leo verantwortlich gewesen. Er ist vor allem bekannt für seine atemberaubenden SF-Welten, die er durch phantasievolle Darstellungen der Flora und Fauna oder exotischen Lebewesen inszeniert.

Vor allem Fans von anspruchsvoller Science Fiction à la Stanislaw Lem oder Arkadi und Boris Strugatzki oder Stanley Kubricks 2001: A Space Odyssey sollten einen Blick in Leos Comics werfen. Warum genau das so ist, erfahrt ihr in meinem Artikel!

Bizarre Lebewesen...


Seine Comics erscheinen auf Deutsch bei EPSiLON: Aldebaran, Betelgeuze und Antares sind zusammenhängende Zyklen eines Universums. Die ersten beiden Zyklen liegen inzwischen in schmucken Gesamtausgaben vor und die zuletztgenannte läuft noch. Außerdem hat Leo nach einem Szenario von Rodolphe die Serie Kenya gezeichnet.

Die erste Seite des Artikels ist als Scan (leider etwas schief) unten einsehbar (zum Vergrößern mit Rechtsclick in neuem Tab/Fenster öffnen).

Montag, 10. Dezember 2012

Teaser auf Reddtion #57


Auf der offiziellen Homepage heißt es zur Reddition: Bei der Edition Alfons erscheint seit 1984 das Magazin Reddition als Fachpublikation für Comics.

Der inhaltliche Schwerpunkt der Reddition liegt auf der eingehenden Beschäftigung mit Zeichnern, Autoren und Serien europäischer und amerikanischer Comics. Kernstück jeder Ausgabe bildet das Dossier, in dem neben Interviews und Porträts auch ausführliche Bibliographien zu den vorgestellten Themen veröffentlicht werden.


Vive la France!


Die neue Ausgabe beschäftigt sich mit dem französischen Künstler-Kollektiv "L'Association". Es handelt sich dabei um ein ursprünglich unkonventionelles Comic-Kollektiv, das sich gegen die großen Verlage und Mainstream-Trends zusammengefunden und etabliert hat. Mehr zu diesem Autoren-Verbund und eine Leseprobe findet man hier.

Meine beiden Beiträge sind Portäts zu den Comicautoren Pascal Rabaté und Christophe Blain. Erstgenannter hat sich inzwischen auch unter die Regisseure begeben (Holidays by the Sea). Die unten stehenden Grafiken sollen Einblicke in die Reddition 57 und meine Texte gewähren. Die jeweiligen Scans der ersten Artikelseite lassen sich durch Rechtsclick in einem neuen Tab/Fenster vergrößern.



Montag, 12. November 2012

Teaser auf Zack #159



"Literaturcomics - Einstiegsdroge oder Eintagsfliege?" Sind Literaturcomics dafür geeignet als Comicleser die Welt der Literatur zu entdecken und umgekehrt?

Der rote Faden


Diese Fragen stellte ich mir - quasi als "roter Faden" - beim Schreiben meines Artikels über das Thema "Literatur und Comics". Genau wie im Filmbereich gibt es auch im Comicbereich eine Vielzahl an Adaptionen von literarischen Vorlagen.

Damit keine Missverständnisse auftreten: damit sind nicht Umsetzungen von (sogenannter) Trivialliteratur, sondern von (sogenannter) Hochliteratur gemeint - auch viele Titel aus dem Kanon der klassischen Welt-, aber auch Abenteuerliteratur.

Es hätte wohl auch andere Ansätze gegeben, um das Thema anzugehen, aber genau diese Verquickung zweier Medien weckte mein Interesse, da ich sowohl Literatur und Comics lese.

Einblick


Der Artikel wurde in der September-Ausgabe im Zack 159 abgedruckt, einen ersten Einblick kann man sich durch den Scan machen (zur Vergrößerung: mit Rechtsclick in neuem Tab/Fenster öffnen).


Montag, 29. Oktober 2012

Teaser auf Alfonz 2/2012



Die zweite Ausgabe von Alfonz - Der Comicreporter ist bereits erschienen. Das Magazin ist wieder pickepackevoll mit interessanten Artikeln, spannenden Interviews und Rezensionen.

Die Highlights


Zu den Highlights zählt sicherlich ein Interview mit dem belgischen Ausnahmezeichner Francois Schuiten, der vor allem für seine architektonischen Zeichnungen bekannt ist. Und ansonsten bietet Alfonz erneut einen Über- und Ausblick auf die aktuelle deutsche Comiclandschaft, die aufgrund steigender Titelpublikationen unübersichtlich zu werden droht.

Kontroverse und Service


In dem inzwischen kontrovers diskutierten Artikel "Finix Comics: Ein Verlagskonzept auf dem Prüfstand" nehme ich den Abschlussbände-Verein-Verlag Finix genauer unter die Lupe. Und in "Geburt eines eComics" zeige ich auf, wie ein eComic gemacht wird, wofür ich bei den Profis von Vela Studios nachgefragt hatte.

Einen Eindruck von meinen Artikeln erhält man durch die Scans der jeweils ersten Seite (zur Vergrößerung: mit Rechtsclick in neuem Tab/Fenster öffnen). Leider zickt mein Drucker gerade etwas, weshalb manche Zeilen etwas schief gescannt wurden. Aber schließlich soll man ja auch das "papiergestützte" Magazin kaufen und lesen!





Teaser auf Zack #158



Mit Daniel Hulet ist einer meiner Lieblingscomiczeichner von uns gegangen. Der Comicautor wurde bekannt für seine morbiden Motive und erhielt oft auch den Spitznamen "Der belgische Bilal". Herausragend sind seine grotesken Trilogien L'Etat Morbide, Immondys und Extra Muros, in denen er unvergleichliche surreale Geschichten erzählt.

Grotesk und surreal


Das Phantastische dringt bei Hulet stets in die Realität ein und verändert diese - oft auf bizarre Weise. Die Geschichten üben mit ihren dichten und eigentümlichen Stimmungen eine starke Sogwirkung auf den Leser aus. Aufgrund der surreal-grotesken Szenarien und der morbiden Motive würde auf ihn auch der Spitzname "Der David Lynch des Comics" passen.

Im Zack-Magazin #158 ist mein Nachruf auf den Belgier erschienen. Als Teaser habe ich die erste Seite des Artikels eingescannt (zum Vergrößern mit Rechtsclick in neuem Tab/Fenster öffnen). Leider streikt mein Scanner gerade, weshalb die Zeilen zum Teil schief geraten sind. Hulet starb bereits im September 2011.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Teaser auf Zack #157


In der Juli-Ausgabe des Zack-Magazins gibt es neben Rezensionen, Neuigkeiten und jeder Menge Comics (u.a. Damocles: Perfect Child, Nico 2, Valentine Pité) auch ein ausführliches Interview mit Gerhard Förster (Herausgeber der Sprechblase). Hier ist das Editorial.

Cowboys und Aliens


Von mir stammt diesmal ein "Nachruf auf Jean Giraud - Der Mann mit den zwei Gesichtern". Giraud alias Gir/Moebius erlag 2012 seiner Krebserkrankung und ich hab' versucht, das opulente Lebenswerk in seiner Breite und Tiefe zu erfassen. Auf dreineinhalb Seiten kann das dennoch nur ein Überblick und eine Zusammenfassung der Fakten sein.

Die erste Seite des Artikels ist unten in der Grafik als Teaser einsehbar (zur Vergrößerung mit Rechtsklick in neuem Tab/Fenster öffnen!).



Montag, 11. Juni 2012

Teaser auf die erste Alfonz-Ausgabe



Schon wieder ein neues Comicmagazin? Braucht die Comicszene das etwa? Gibt es nicht schon genug davon? Die Antwort lautet kurz und knapp: nein. Der Ansturm auf den Stand der Edition Alfons beim Comic-Salon Erlangen 2012 hat jedenfalls sämtliche Zweifel in den Wind geschlagen.


Nach zwei kostenlosen digitalen "Nullnummern", die man nach wievor herunterladen kann, ist nun die erste Printausgabe von Alfonz - Der Comicreporter erschienen. Zum Debüt des vierteljährig erscheinenden Fachmagazins haben die Macher sogar noch 16 Extraseiten draufgepackt, die über aktuelle und demnächst erscheinde Comictitel oder brisante Comicthemen informieren.

Das Debüt im Medienspiegel


Das Aufsehen um Alfonz hat die Comicszene verlassen und bereits zu einer Besprechung in einem Comic-Salon-Bericht auf der Online-Seite von N-TV, einem ausführlichen Artikel der F.A.Z. (Print) und zu einem Interview mit Volker Hamann (Herausgeber) bei DeutschlandRadioKultur geführt.

Geld fürs Comiczeichnen?


Von mir stammt ein fiktionalisiertes Tagbuch zum Comic-Stipendium 2012 aus der Sicht des Projektleiters Steffen Hautog (Ehapa Comic Collection). Die erste Seite des "Tagebuches" kann man in der unteren Abbildung lesen (durch Rechtsklick in neuem Tab/Fenster vergrößern!).

Paff, Puff, Bang - die obligatorische Kampfszene


Außerdem bestreite ich gemeinsam mit dem zweiten Alfonz-Herausgeber Matthias Hofmann Die obligatorische Kampfszne, in der wir (unabhängig von unserer persönlichen Meinung) überspitzte konträre Haltungen gegeüber einem Comictitel (diesmal Der Wüstenfalke) einnehmen.

Zur Leseprobe des Debüts und zum Downloadbereich der beiden Alfonz-Nullnummern geht es hier.



Freitag, 1. Juni 2012

Teaser auf den Comic Report 2012


Bereits Ende April war es soweit - der Comic Report ging in seine zweite Runde. Erneut haben die Herausgeber Volker Hamann und Matthias Hofmann eine schlagkräftige Autorentruppe versammelt, um den deutschen Comicmarkt des vergangenen Jahres unter die Lupe zu nehmen. Und wie das Covermotiv bereits verrät, werden auch wieder Comicverfilmungen unter den Seziertisch gelegt.

Alles zum Thema Comics im Jahr 2012


Erneut ist ein "ultimatives Referenzwerk" in Sachen Comicreportage herausgekommen, in dem harte Fakten unterhaltsam aufbereitet werden. Es gibt wieder jede Menge Berichte und Analysen - das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe (und noch viel wichtiger: die Bestellmöglichkeit!!) findet man bei der Edition Alfons. Mehrmals wurde die Seitenzahl "nach oben" korrigiert, herausgekommen sind am Ende fast 200 Seiten (!).

In meinen Beiträgen geht es zum einen um Die Titel der SZ-Bibliothek (Erste Edition und Zweite Edition) und zum anderen um Die Comic Vertriebe (MSW und PPM). Außerdem habe ich gemeinsam mit Matthias Hofmann das Cross Cult-Porträt im Markt-Report 2011 sowie diverse Rezensionen beigesteuert. Einen Einblick in meine beiden Artikel gibt es im Folgenden (zum Vergrößern der Abbildungen am besten mit Rechtsklick in einem neuen Tab/Fenster öffnen!).




Mittwoch, 14. März 2012

Vorwort zum Baru-Band "Schönes neues Jahr"


Mit Schönes neues Jahr ist ein Sammelband von Baru erschienen, der drei kurze Geschichten enthält. Die Graphic Novel enthält keine neue Comicstoffe des französischen Autoren und Träger des "Grand Prix" des Comicfestivals in Angoulême, sondern Kurzgeschichten aus dessen Frühwerk.

Dreimal Sozialkritik, dreimal Schwarzweiß, dreimal Rock 'N Roll!

 In den beiden titelgebenden Anti-Utopien wagt Baru einen Blick in die düstere Zukunft Frankreichs. In den verschiedenen Versionen von "Schönes neues Jahr" kommen Rechtsextremisten an die Macht  und machen Jagd auf Ausländer und in der Kurzgeschichte "Irische Ballade" bekommen es protestantische Rock-Musiker mit gewaltbereiten Katholiken zu tun, Shakespeare-Drama inklusive.

Baru steht für eine filmische Erzählweise, sozialkritische Themen und ein ausdruckstarkes Artwork. Eine digitale Leseprobe steht Online. Die aufmerksamen Leser meines Blogs wissen, dass 2011 mein Baru-Kurzportrait in der Sprechblase erschienen ist.


Das Vorspiel

Bei Schönes neues Jahr durfte ich das Vorwort schreiben - einen Blick auf die erste von zwei Seiten gibt es hier auf meinem Blog (durch Öffnen im neuen Tab/Fenster mit Rechtsklick vergrößert sich die Abbildung).

Schönes neues Jahr 
s/w, 144 Seiten Klappenbroschur, 15 EUR, Edition52 2012, ISBN 978-3-935229-89-0


Dienstag, 10. Januar 2012

Rezension zu "Der Holocaust in Sprechblasen"


Im Band 51, Heft 3-4 des Sonderdrucks Germanistik. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen ist eine Besprechung meines Buches Der Holocaust in Sprechblasen - Erinnerung im Comic erschienen.

Kritik

Der Rezensent Jens Birkmeyer kritisiert darin Aspekte, die meines Erachtens zwar stichhaltig, aber eher für Dissertationen und nicht für Magisterarbeiten angebracht wären. Neben einer "zu knappen theoretischen Hinführung zu den Begriffsfeldern" bekrittelt er die "eher dürftigen Überlegungen zur Rezeption dieser Texte".

Lob


Dafür lobt Birkmeyer, "dass das unübersichtliche Feld divergierender Comics gründlich und interessant dargestellt und systematisiert wird".

Die unten stehenden Scans lassen sich wie immer durch Rechtsklick in einem neuen Tab oder Fenster Öffnen, wodurch sie vergrößert werden können.



Würzburger Stadtbuch porträtiert Phantastik-Stammtisch


Die Redakteure des Würzburger Stadtbuches haben unseren Phantastik-Stammtisch 2011 besucht. In der aktuellen Ausgabe des Jahrbuches haben sie unseren Stammtisch, der aus Schaffenden aus den Bereichen Romane, Comics, Illustration und Brettspiele besteht, vorgestellt. Leider hat der Platz nicht ausgereicht um alle Mitglieder vorzustellen.

Clubmitglied

Dennoch ist auf insgesamt sieben Seiten, unter dem Titel "Der Club der Phantastiker. Ein Stammtisch von ganz besonderer Art", ein ausführliches und reich bebildertes Portät unseres illustren Stammtisches entstanden. Unten ist ein Ausschnitt aus dem Artikel, der sich um meine Person dreht und durch Öffnen in einem neuen Tab/Fenster per Rechtsklick vergrößert werden kann. Das Würzburger Stadtbuch kostet 5,80 €.


Rezensionen zu "Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics"


Tagesspiegel


Thomas Greven hat den Tagungsband Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics für den Tagesspiegel besprochen.

Pro

Positiv ist ihm Folgendes aufgefallen:
 
"Es gibt viel zu entdecken, unter anderem zahlreiche Methoden zur Analyse von Comics. [...] Es werden viele nicht im Deutschen vorliegende Werke besprochen, unter anderem weil sich in Deutschland niemand an das Thema Holocaust herantraut."

Contra

Er hat aber auch einiges zu bemängeln:

"Einerseits ist diese Vielfalt erfreulich, andererseits wird es für Leser, die nicht mit den jeweiligen Sprachen vertraut sind, schwierig, mit den Comicausschnitten, die ja zur Illustration von Argumenten dienen, etwas anzufangen."

Fazit

Deswegen hänge letzten Endes "viel vom Betrachter ab, seinem kulturellen und Bildungshinter-grund". Die vollständige Rezension findet man hier.



Die Sprechblase


Eine weitere Besprechung findet sich in der aktuellen Die Sprechblase (Nr. 223), die sich diesmal vor allem dem 50-jährigen Perry Rhodan-Jubiläum verschrieben hat.

Lob

Dort findet sich neben einer durchweg positiven Rezension von Heiner Lünstedt ("dabei dürfte dieses Buch auch dem eher allgemein als speziell interessierten Comicleser einen neuen Blick auf die Möglichkeiten [...] des Mediums eröffnen" oder "Ein wissenschaftliches Buch über Comics und Rechtsextremismus mit beeindruckendem Gewicht von der Anzahl der Seiten wie vom spannenden Inhalt her") auch ein Interview mit dem Herausgeber Ralf Palandt.

Interview

Die Fragen hatte der Chefredakteur Gerhard Förster gestellt. Unten ist die Seite aus der Sprechblase - durch Öffnen in einem neuen Tab/Fenster lässt sich die Abbildung zu einer lesbaren Größe verändern.

Für diejenigen, die vom Tagungsband zum ersten Mal lesen: mein Beitrag ist ein Aufsatz mit dem Titel: "Geschiche des Antisemitismus im Comic - Didaktische Kriterien zur Prüfung der Tauglichkeit von Comics für den Schuleinsatz". Darin analysiere ich Will Eisners "Das Komplott. Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion" und Dave Sims "Judenhass".


Montag, 19. Dezember 2011

Zack 151: Jirō Taniguchi


"In der Ruhe liegt die Kraft!"


Ein Spruch, der sich nicht nur allzu oft bewahrheitet, sondern auch perfekt auf das Werk des "radikalen Poeten" Jirō Taniguchi passt. Deshalb habe ich den Spruch als Überschrift für einen Taniguchi-Artikel hergenommen. Die Gekigas (anspruchsvolle Mangas) des japanischen Comic-autoren zeichnen sich vor allem durch eine mönchische Zurückhaltung aus.

Taniguchi gilt als erfolgreichster und bester Mangaka und zählt sicherlich auch generell zu den besten Comicautoren überhaupt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass eines seiner Bücher (Vertraute Fremde) gleichnamig verfilmt wurde.

Seine Arbeiten sind inhaltlich wie grafisch eine Mischung aus Graphic Novel und Manga, aber diese Umschreibung wird der thematischen Vielfalt seines Werks nicht zur Gänze gerecht. Die Bücher erscheinen auf Deutsch bei den Verlagen Carlsen und schreiber&leser/shodoku.

In der Januar-Ausgabe des Zack-Magazins (Nr. 151 - 1/2012) erscheint ein dreiseitiger Artikel von mir über das umfangreiche und beeindruckende Werk des Japaners.

"Zackig" ins neue Jahr


Außerdem gibt es einen Artikel über Erich Ohser alias e.o. plauen, dem Schöpfer der bekannten Bildgeschichte Vater und Sohn. Daneben gibt wieder viele Comicserien: zum Beispiel der Wirtschaftsthriller Dantès vom Autoren-gespann Boisserie/Guillaume und dem Zeichner Erik Jusezak oder subtilen viktorianischen Horror in Mr. Hyde gegen Frankenstein II von Dobbs und Antonio Marinetti.

Ein weiteres Highlight ist sicherlich der dritte Teil des prämierten Geschichtstrhillers Es war einmal in Frankreich von Fabien Nury und Sylvain Vallée (schon der Titel ist eine Referenz an Sergio Leones Filmklassiker Once Upon a Time in America).

Vorschau


Hier kann man vorab das Editorial der Zack-Ausgabe lesen. Und wer schon einmal einen Blick in meinen Artikel werfen will, kann das durch Anklicken der unten stehenden Abbildung machen (am besten mit Rechtsklick in einem neuen Tab oder Fenster öffnen und dann mit der Lupe vergrößern) .


Dienstag, 22. November 2011

Neues Comicmagazin: Karacho


Die Macher des Comic Reports scheinen noch nicht ganz ausgelastet zu sein. Volker Hamann, der auch die Reddition herausgibt, und Matthias Hofmann, der auch Chefredakteur bei Splashcomics.de ist, haben für 2012 ein neues Comicmagazin angekündigt, das neue Maßstäbe setzen soll! Hier die Pressemeldung und ein erster Vorgeschmack:

Startschuss und Ausrichtung


Wer sich für das Medium Comic interessiert, bekommt 2012 ein neues Magazin an die Hand, das einen genauen und akzentuierten Überblick über alles aus der Welt der 9. Kunst bietet. Im Juni 2012 erscheint die erste Ausgabe der neuen vierteljährlichen Fachzeitschrift Karacho – Der Comicreporter, einer richtungsweisenden Publikation, die neue Maßstäbe setzt.

Karacho wird einen umfassenden Überblick über den nationalen und internationalen Comic-Markt bieten, verpackt in gut recherchierte, informative, vorbildlich illustrierte Textbeiträge, Übersichten und Nachrichten. Durch die enge Verzahnung mit dem »Comic Report Netzwerk«, dem Jahrbuch Comic Report und dem Internetportal Comic Report Online, wird Karacho stets den Finger am Puls des Geschehens haben.

 
Jede Ausgabe bietet eine Fülle von Informationen und Kaufentscheidungen für das kommende Quartal und hilft dabei, in der Masse der Neuerscheinungen den Überblick zu behalten. Zusätzlich wird es spannende und gut geschriebene Artikel über Comics, ihre Macher und crossmediale Themen (Film, Musik, Buch, etc.) geben.

Fast Facts - Die nackten Fakten


Karacho wird herausgegeben von Volker Hamann und Matthias Hofmann und erscheint in der Edition Alfons als vollfarbiges Magazin mit mindestens 68 Seiten Umfang zum Verkaufspreis von 6,95 Euro.

Vor dem eigentlichen Debüt werden zwei zwölfseitige Nullnummern erscheinen, die kostenlos als PDF zum Download bereitgestellt werden. Mit ihnen kann sich jeder Interessierte einen kleinen Vorgeschmack holen und sich ein besseres Bild von dem neuen Magazin machen.

Die erste Nullnummer erscheint am 22.12.2011.

Weitere Informationen gibt es unter:
Web: www.comic-report.de
eMail: info@comic-report.de


Dienstag, 8. November 2011

Vorschau: Reddition 55


Für all diejenigen, die noch nicht mit der Reddition vertraut sind: "Der inhaltliche Schwerpunkt der Reddition liegt auf der eingehenden Beschäftigung mit Zeichnern, Autoren und Serien europäischer und amerikanischer Comics.

Reddition - wieso, weshalb, warum?


Kernstück jeder Ausgabe bildet das Dossier, in dem neben Interviews und Porträts auch ausführliche Bibliographien zu den vorgestellten Themen veröffentlicht werden. Die Reddition erscheint halbjährlich und ist im Abonnement erhältlich."

Die Reddition wird von Volker Hamann herausgegeben und steigt im Gegensatz zu anderen Fachpublikationen sehr tief in die jeweilige Materie ein. Hamman gibt übrigens auch den Comic Report heraus.

Mit einem Tross an (je nach Thema) wechselnden Autoren entstehen fundierte, analytische und ausführliche Auseinandersetzungen, entweder mit einem bestimmten Comicthema wie dem "Manga" oder einem ausgewählten Comiczeichner wie "Will Eisner".

Bella Italia!


Die Ausgabe 55 beschäftigt sich diesmal mit einem Land: Italien. Und aus dem beliebten Reiseziel der Deutschen stammen einige Comicschwergewichte wie Hugo Pratt oder Milo Manara, aber auch künstlerisch ambitionierte und innovative Comicautoren wie Lorenzo Mattotti, Gipi oder Igort.

Ich habe die Beiträge über Sergio Toppi und Manuele Fior übernommen und damit zwei unterschiedliche Comicautoren aus völlig verschiedenen Generationen vorgestellt.

Einen ersten Einblick kann man durch das Cover (das Motiv stammt von Guido Crepax), das Inhaltsverzeichnis und Teasern zu meinen Artikeln gewinnen. (Durch Öffnen in neuen Tabs vergrößern sich die Abbildungen, so dass man auch den Text lesen kann)







Dienstag, 13. September 2011

Vorschau: Comic! Jahrbuch 2012


Comic, Cartoon und Trickfilm - das sind die traditionellen Schwerpunkte des Comic! Jahrbuchs, das von Burkahrd Ihme vom Interessenverband Comic ICOM herausgegeben wird. Der ICOM vergibt (im Wechsel auf dem Comic-Salon/Comicfestival) außerdem jährlich einen Comicpreis für deutsche Independentcomics.

Deshalb gibt es im Comic! Jahrbuch neben zahlreichen ausführlichen Artikel auch Interviews mit den jeweiligen Gewinnern. Die diesjährige Ausgabe wird sich unter anderem den Verlagsjubiläen (Reprodukt, Edition Moderne, usw.) widmen.

Was hat Goethe mit Comics zu tun?


Von mir stammen diesmal drei Beiträge. In dem Artikel "Deutsch lernen mit Comics. Deutschsprachige Comics beim Goethe-Institut" stelle ich die Internetseite des Goehte-Instiuts vor, die sich auschließlich der deutschsprachigen Comicszene widmet und in seiner Art einzigartig ist.

Die Internetseite kann in zahlreichen Sprachen gelesen werden und trägt neben Ausstellungen und Veranstaltungen des GIs im Ausland dazu bei, dass die hiesige Comicszene in aller Welt bekannt und interessant wird.

Warum Comics (noch) nicht digital gelesen werden


Mein zweiter Artikel "E-Comics Ade?" beleuchtet "Das Ende der New Ground Publishing", einem kurzlebigen Unternehmen, das sich auf die Etablierung und Verbreitung von E-Comics spezialilsiert hatte, aber aus finanziellen Gründen aufgeben musste.

Das Unternehmen förderte durch einen Wettbewerb außerdem deutsche Nachwuchszeichner und veröffenltichte Mangas. Zu seinen Tochterunternehmen zählten Fixundfoxi.de (Rechte zurück), Comicstars.de (aufgelöst) und Mangaka.de (an Carlsen verkauft).

Warum der Reprodukt-Verleger Dirk Rehm ausgezeichnete Arbeit leistet

Zu guter Letzt habe ich ein Interview mit Dirk Rehm, dem Verleger von Reprodukt, geführt. Reprodukt ist ein Verlag, der in erster Linie Graphic Novels und (deutsche) Independentcomics veröffentlicht. Anlass war die Vergabe des bereits erwähnten ICOM-Preises, hier der "Sonderpreis der Jury für eine besondere Leistung oder Publikation".

Die Abbildungen lassen sich leider nicht vergrößern. Als Teaser kann man jedoch hier (Goethe), hier (E-Comics) und hier (Rehm-Interview) reinlesen. Noch mehr Einblicke in die kommende Ausgabe erhält man übrigens im ICOM-Blog.




Freitag, 9. September 2011

Art in Residence: Die Neunte Kunst

Art in Residence - Motto einer Comicausstellung

Am 8. September fand in der Orangerie der Würburger Residenz im Rahmen der jährlichen Art in Residence-Ausstellung ein Comicforum statt. Eine grandiose und stimmungsstarke Location zwischen barocker Klassik und moderner Ausstellungsgalerie.

Die lokalen Comicdealer der Roman-Boutique (Gerd Eibach und Bernhard Sterner) stellten einen Abend auf die Beine, der ganz im Zeichen der Neunten Kunst stand. Anhand der benötigten Stühle kann von bis zu 60 Besuchern gesprochen werden, was eine ordentliche Zahl ist, zumal die Semesterferien noch laufen. Allein von der Größe des Publikums kann die Veranstaltung daher als Erfolg verbucht werden.

Die Orangerie: Außenansicht (durch Anklicken vergrößern sich die Fotos)

Vorgetragen: Kunst im Comic

Nachdem  Gerd Eibach die Besucher Willkommen geheißen und meine Wenigkeit vorgestellt hat, begann auch schon der erste Teil des Abends: mein Vortrag über das Thema "Kunst im Comic", der von einer Powerpointpräsentation getragen wurde.

Darin stellte ich zunächst die charakteristischen ästhetischen Merkmale des Comics als Sequentielle Kunst vor. Anschließend veranschaulichte ich anhand von ausgewählten Comickünstlern und deren Werk wie Comics in rein visueller Hinsicht in der Tradition der Kunstgeschichte oder welche der Ismen der Kunstgeschichte im Werk der jeweiligen Künstlern zutreffen.


Die Orangerie: Innenansicht


Vortrag: Gegenüberstellung von Dave Mckean (links) und Francis Bacon (rechts)


Vortrag: Expressionistische Bildbeispiele von George Pratt

Diskutiert: Comics in Deutschland

Nach einer kurzen Pause, in der die Besucher bei Crèpes, Frankenwein oder Bier angeregt diskutierten, läutete Gerd Eibach dann den zweiten Teil des Abends ein. In einer Runde, die aus Würzburger Comicexperten bestand, wurde in erster Linie diskutiert, warum das Medium Comic in Deutschland einen derart schlechten Stand hat, was man zweifelsohne an den vergleichsweise marginalen Auflagenzahlen ablesen kann.

Dabei war nicht nur Gerd Eibach, sondern auch Bernie Sterner aus der Roman-Boutique, Christian Endres (Redakteur/Rezensent), Christian Neubert (Rezensent), Christopher Franz (Kunsthistoriker) und meine Wenigkeit beteiligt.


Links: Gerd Eibach/Mitte: Kennen wir schon/Rechts: Bernie Sterner der, äh... nein, am Mac


Diskussionsrunde: Sterner, Franz, Eibach, Behringer, Neubert, Endres

Das bunt gemischte Publikum beteiligte sich rege an der Diskussion und stellte interessierte Fragen. Es tut sich was bezüglich des Mediums Comic, vielleicht auch wegen der medial inszenierten Graphic Novel-Welle, was im übrigen auch diskutiert wurde.

Abgesehen von einer nicht ernstzunehmenden kritischen Stimme gab es - zumindest mir gegenüber - ausschließlich positives Feedback zu Vortrag und Diskussionsrunde. Alles in allem ein gelungener Abend wie ich finde, gerne öfter und mehr!