Mittwoch, 14. März 2012

Vorwort zum Baru-Band "Schönes neues Jahr"


Mit Schönes neues Jahr ist ein Sammelband von Baru erschienen, der drei kurze Geschichten enthält. Die Graphic Novel enthält keine neue Comicstoffe des französischen Autoren und Träger des "Grand Prix" des Comicfestivals in Angoulême, sondern Kurzgeschichten aus dessen Frühwerk.

Dreimal Sozialkritik, dreimal Schwarzweiß, dreimal Rock 'N Roll!

 In den beiden titelgebenden Anti-Utopien wagt Baru einen Blick in die düstere Zukunft Frankreichs. In den verschiedenen Versionen von "Schönes neues Jahr" kommen Rechtsextremisten an die Macht  und machen Jagd auf Ausländer und in der Kurzgeschichte "Irische Ballade" bekommen es protestantische Rock-Musiker mit gewaltbereiten Katholiken zu tun, Shakespeare-Drama inklusive.

Baru steht für eine filmische Erzählweise, sozialkritische Themen und ein ausdruckstarkes Artwork. Eine digitale Leseprobe steht Online. Die aufmerksamen Leser meines Blogs wissen, dass 2011 mein Baru-Kurzportrait in der Sprechblase erschienen ist.


Das Vorspiel

Bei Schönes neues Jahr durfte ich das Vorwort schreiben - einen Blick auf die erste von zwei Seiten gibt es hier auf meinem Blog (durch Öffnen im neuen Tab/Fenster mit Rechtsklick vergrößert sich die Abbildung).

Schönes neues Jahr 
s/w, 144 Seiten Klappenbroschur, 15 EUR, Edition52 2012, ISBN 978-3-935229-89-0


Dienstag, 10. Januar 2012

Rezension zu "Der Holocaust in Sprechblasen"


Im Band 51, Heft 3-4 des Sonderdrucks Germanistik. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen ist eine Besprechung meines Buches Der Holocaust in Sprechblasen - Erinnerung im Comic erschienen.

Kritik

Der Rezensent Jens Birkmeyer kritisiert darin Aspekte, die meines Erachtens zwar stichhaltig, aber eher für Dissertationen und nicht für Magisterarbeiten angebracht wären. Neben einer "zu knappen theoretischen Hinführung zu den Begriffsfeldern" bekrittelt er die "eher dürftigen Überlegungen zur Rezeption dieser Texte".

Lob


Dafür lobt Birkmeyer, "dass das unübersichtliche Feld divergierender Comics gründlich und interessant dargestellt und systematisiert wird".

Die unten stehenden Scans lassen sich wie immer durch Rechtsklick in einem neuen Tab oder Fenster Öffnen, wodurch sie vergrößert werden können.



Würzburger Stadtbuch porträtiert Phantastik-Stammtisch


Die Redakteure des Würzburger Stadtbuches haben unseren Phantastik-Stammtisch 2011 besucht. In der aktuellen Ausgabe des Jahrbuches haben sie unseren Stammtisch, der aus Schaffenden aus den Bereichen Romane, Comics, Illustration und Brettspiele besteht, vorgestellt. Leider hat der Platz nicht ausgereicht um alle Mitglieder vorzustellen.

Clubmitglied

Dennoch ist auf insgesamt sieben Seiten, unter dem Titel "Der Club der Phantastiker. Ein Stammtisch von ganz besonderer Art", ein ausführliches und reich bebildertes Portät unseres illustren Stammtisches entstanden. Unten ist ein Ausschnitt aus dem Artikel, der sich um meine Person dreht und durch Öffnen in einem neuen Tab/Fenster per Rechtsklick vergrößert werden kann. Das Würzburger Stadtbuch kostet 5,80 €.


Rezensionen zu "Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics"


Tagesspiegel


Thomas Greven hat den Tagungsband Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics für den Tagesspiegel besprochen.

Pro

Positiv ist ihm Folgendes aufgefallen:
 
"Es gibt viel zu entdecken, unter anderem zahlreiche Methoden zur Analyse von Comics. [...] Es werden viele nicht im Deutschen vorliegende Werke besprochen, unter anderem weil sich in Deutschland niemand an das Thema Holocaust herantraut."

Contra

Er hat aber auch einiges zu bemängeln:

"Einerseits ist diese Vielfalt erfreulich, andererseits wird es für Leser, die nicht mit den jeweiligen Sprachen vertraut sind, schwierig, mit den Comicausschnitten, die ja zur Illustration von Argumenten dienen, etwas anzufangen."

Fazit

Deswegen hänge letzten Endes "viel vom Betrachter ab, seinem kulturellen und Bildungshinter-grund". Die vollständige Rezension findet man hier.



Die Sprechblase


Eine weitere Besprechung findet sich in der aktuellen Die Sprechblase (Nr. 223), die sich diesmal vor allem dem 50-jährigen Perry Rhodan-Jubiläum verschrieben hat.

Lob

Dort findet sich neben einer durchweg positiven Rezension von Heiner Lünstedt ("dabei dürfte dieses Buch auch dem eher allgemein als speziell interessierten Comicleser einen neuen Blick auf die Möglichkeiten [...] des Mediums eröffnen" oder "Ein wissenschaftliches Buch über Comics und Rechtsextremismus mit beeindruckendem Gewicht von der Anzahl der Seiten wie vom spannenden Inhalt her") auch ein Interview mit dem Herausgeber Ralf Palandt.

Interview

Die Fragen hatte der Chefredakteur Gerhard Förster gestellt. Unten ist die Seite aus der Sprechblase - durch Öffnen in einem neuen Tab/Fenster lässt sich die Abbildung zu einer lesbaren Größe verändern.

Für diejenigen, die vom Tagungsband zum ersten Mal lesen: mein Beitrag ist ein Aufsatz mit dem Titel: "Geschiche des Antisemitismus im Comic - Didaktische Kriterien zur Prüfung der Tauglichkeit von Comics für den Schuleinsatz". Darin analysiere ich Will Eisners "Das Komplott. Die wahre Geschichte der Protokolle der Weisen von Zion" und Dave Sims "Judenhass".


Montag, 19. Dezember 2011

Zack 151: Jirō Taniguchi


"In der Ruhe liegt die Kraft!"


Ein Spruch, der sich nicht nur allzu oft bewahrheitet, sondern auch perfekt auf das Werk des "radikalen Poeten" Jirō Taniguchi passt. Deshalb habe ich den Spruch als Überschrift für einen Taniguchi-Artikel hergenommen. Die Gekigas (anspruchsvolle Mangas) des japanischen Comic-autoren zeichnen sich vor allem durch eine mönchische Zurückhaltung aus.

Taniguchi gilt als erfolgreichster und bester Mangaka und zählt sicherlich auch generell zu den besten Comicautoren überhaupt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass eines seiner Bücher (Vertraute Fremde) gleichnamig verfilmt wurde.

Seine Arbeiten sind inhaltlich wie grafisch eine Mischung aus Graphic Novel und Manga, aber diese Umschreibung wird der thematischen Vielfalt seines Werks nicht zur Gänze gerecht. Die Bücher erscheinen auf Deutsch bei den Verlagen Carlsen und schreiber&leser/shodoku.

In der Januar-Ausgabe des Zack-Magazins (Nr. 151 - 1/2012) erscheint ein dreiseitiger Artikel von mir über das umfangreiche und beeindruckende Werk des Japaners.

"Zackig" ins neue Jahr


Außerdem gibt es einen Artikel über Erich Ohser alias e.o. plauen, dem Schöpfer der bekannten Bildgeschichte Vater und Sohn. Daneben gibt wieder viele Comicserien: zum Beispiel der Wirtschaftsthriller Dantès vom Autoren-gespann Boisserie/Guillaume und dem Zeichner Erik Jusezak oder subtilen viktorianischen Horror in Mr. Hyde gegen Frankenstein II von Dobbs und Antonio Marinetti.

Ein weiteres Highlight ist sicherlich der dritte Teil des prämierten Geschichtstrhillers Es war einmal in Frankreich von Fabien Nury und Sylvain Vallée (schon der Titel ist eine Referenz an Sergio Leones Filmklassiker Once Upon a Time in America).

Vorschau


Hier kann man vorab das Editorial der Zack-Ausgabe lesen. Und wer schon einmal einen Blick in meinen Artikel werfen will, kann das durch Anklicken der unten stehenden Abbildung machen (am besten mit Rechtsklick in einem neuen Tab oder Fenster öffnen und dann mit der Lupe vergrößern) .


Dienstag, 22. November 2011

Neues Comicmagazin: Karacho


Die Macher des Comic Reports scheinen noch nicht ganz ausgelastet zu sein. Volker Hamann, der auch die Reddition herausgibt, und Matthias Hofmann, der auch Chefredakteur bei Splashcomics.de ist, haben für 2012 ein neues Comicmagazin angekündigt, das neue Maßstäbe setzen soll! Hier die Pressemeldung und ein erster Vorgeschmack:

Startschuss und Ausrichtung


Wer sich für das Medium Comic interessiert, bekommt 2012 ein neues Magazin an die Hand, das einen genauen und akzentuierten Überblick über alles aus der Welt der 9. Kunst bietet. Im Juni 2012 erscheint die erste Ausgabe der neuen vierteljährlichen Fachzeitschrift Karacho – Der Comicreporter, einer richtungsweisenden Publikation, die neue Maßstäbe setzt.

Karacho wird einen umfassenden Überblick über den nationalen und internationalen Comic-Markt bieten, verpackt in gut recherchierte, informative, vorbildlich illustrierte Textbeiträge, Übersichten und Nachrichten. Durch die enge Verzahnung mit dem »Comic Report Netzwerk«, dem Jahrbuch Comic Report und dem Internetportal Comic Report Online, wird Karacho stets den Finger am Puls des Geschehens haben.

 
Jede Ausgabe bietet eine Fülle von Informationen und Kaufentscheidungen für das kommende Quartal und hilft dabei, in der Masse der Neuerscheinungen den Überblick zu behalten. Zusätzlich wird es spannende und gut geschriebene Artikel über Comics, ihre Macher und crossmediale Themen (Film, Musik, Buch, etc.) geben.

Fast Facts - Die nackten Fakten


Karacho wird herausgegeben von Volker Hamann und Matthias Hofmann und erscheint in der Edition Alfons als vollfarbiges Magazin mit mindestens 68 Seiten Umfang zum Verkaufspreis von 6,95 Euro.

Vor dem eigentlichen Debüt werden zwei zwölfseitige Nullnummern erscheinen, die kostenlos als PDF zum Download bereitgestellt werden. Mit ihnen kann sich jeder Interessierte einen kleinen Vorgeschmack holen und sich ein besseres Bild von dem neuen Magazin machen.

Die erste Nullnummer erscheint am 22.12.2011.

Weitere Informationen gibt es unter:
Web: www.comic-report.de
eMail: info@comic-report.de


Dienstag, 8. November 2011

Vorschau: Reddition 55


Für all diejenigen, die noch nicht mit der Reddition vertraut sind: "Der inhaltliche Schwerpunkt der Reddition liegt auf der eingehenden Beschäftigung mit Zeichnern, Autoren und Serien europäischer und amerikanischer Comics.

Reddition - wieso, weshalb, warum?


Kernstück jeder Ausgabe bildet das Dossier, in dem neben Interviews und Porträts auch ausführliche Bibliographien zu den vorgestellten Themen veröffentlicht werden. Die Reddition erscheint halbjährlich und ist im Abonnement erhältlich."

Die Reddition wird von Volker Hamann herausgegeben und steigt im Gegensatz zu anderen Fachpublikationen sehr tief in die jeweilige Materie ein. Hamman gibt übrigens auch den Comic Report heraus.

Mit einem Tross an (je nach Thema) wechselnden Autoren entstehen fundierte, analytische und ausführliche Auseinandersetzungen, entweder mit einem bestimmten Comicthema wie dem "Manga" oder einem ausgewählten Comiczeichner wie "Will Eisner".

Bella Italia!


Die Ausgabe 55 beschäftigt sich diesmal mit einem Land: Italien. Und aus dem beliebten Reiseziel der Deutschen stammen einige Comicschwergewichte wie Hugo Pratt oder Milo Manara, aber auch künstlerisch ambitionierte und innovative Comicautoren wie Lorenzo Mattotti, Gipi oder Igort.

Ich habe die Beiträge über Sergio Toppi und Manuele Fior übernommen und damit zwei unterschiedliche Comicautoren aus völlig verschiedenen Generationen vorgestellt.

Einen ersten Einblick kann man durch das Cover (das Motiv stammt von Guido Crepax), das Inhaltsverzeichnis und Teasern zu meinen Artikeln gewinnen. (Durch Öffnen in neuen Tabs vergrößern sich die Abbildungen, so dass man auch den Text lesen kann)







Dienstag, 13. September 2011

Vorschau: Comic! Jahrbuch 2012


Comic, Cartoon und Trickfilm - das sind die traditionellen Schwerpunkte des Comic! Jahrbuchs, das von Burkahrd Ihme vom Interessenverband Comic ICOM herausgegeben wird. Der ICOM vergibt (im Wechsel auf dem Comic-Salon/Comicfestival) außerdem jährlich einen Comicpreis für deutsche Independentcomics.

Deshalb gibt es im Comic! Jahrbuch neben zahlreichen ausführlichen Artikel auch Interviews mit den jeweiligen Gewinnern. Die diesjährige Ausgabe wird sich unter anderem den Verlagsjubiläen (Reprodukt, Edition Moderne, usw.) widmen.

Was hat Goethe mit Comics zu tun?


Von mir stammen diesmal drei Beiträge. In dem Artikel "Deutsch lernen mit Comics. Deutschsprachige Comics beim Goethe-Institut" stelle ich die Internetseite des Goehte-Instiuts vor, die sich auschließlich der deutschsprachigen Comicszene widmet und in seiner Art einzigartig ist.

Die Internetseite kann in zahlreichen Sprachen gelesen werden und trägt neben Ausstellungen und Veranstaltungen des GIs im Ausland dazu bei, dass die hiesige Comicszene in aller Welt bekannt und interessant wird.

Warum Comics (noch) nicht digital gelesen werden


Mein zweiter Artikel "E-Comics Ade?" beleuchtet "Das Ende der New Ground Publishing", einem kurzlebigen Unternehmen, das sich auf die Etablierung und Verbreitung von E-Comics spezialilsiert hatte, aber aus finanziellen Gründen aufgeben musste.

Das Unternehmen förderte durch einen Wettbewerb außerdem deutsche Nachwuchszeichner und veröffenltichte Mangas. Zu seinen Tochterunternehmen zählten Fixundfoxi.de (Rechte zurück), Comicstars.de (aufgelöst) und Mangaka.de (an Carlsen verkauft).

Warum der Reprodukt-Verleger Dirk Rehm ausgezeichnete Arbeit leistet

Zu guter Letzt habe ich ein Interview mit Dirk Rehm, dem Verleger von Reprodukt, geführt. Reprodukt ist ein Verlag, der in erster Linie Graphic Novels und (deutsche) Independentcomics veröffentlicht. Anlass war die Vergabe des bereits erwähnten ICOM-Preises, hier der "Sonderpreis der Jury für eine besondere Leistung oder Publikation".

Die Abbildungen lassen sich leider nicht vergrößern. Als Teaser kann man jedoch hier (Goethe), hier (E-Comics) und hier (Rehm-Interview) reinlesen. Noch mehr Einblicke in die kommende Ausgabe erhält man übrigens im ICOM-Blog.




Freitag, 9. September 2011

Art in Residence: Die Neunte Kunst

Art in Residence - Motto einer Comicausstellung

Am 8. September fand in der Orangerie der Würburger Residenz im Rahmen der jährlichen Art in Residence-Ausstellung ein Comicforum statt. Eine grandiose und stimmungsstarke Location zwischen barocker Klassik und moderner Ausstellungsgalerie.

Die lokalen Comicdealer der Roman-Boutique (Gerd Eibach und Bernhard Sterner) stellten einen Abend auf die Beine, der ganz im Zeichen der Neunten Kunst stand. Anhand der benötigten Stühle kann von bis zu 60 Besuchern gesprochen werden, was eine ordentliche Zahl ist, zumal die Semesterferien noch laufen. Allein von der Größe des Publikums kann die Veranstaltung daher als Erfolg verbucht werden.

Die Orangerie: Außenansicht (durch Anklicken vergrößern sich die Fotos)

Vorgetragen: Kunst im Comic

Nachdem  Gerd Eibach die Besucher Willkommen geheißen und meine Wenigkeit vorgestellt hat, begann auch schon der erste Teil des Abends: mein Vortrag über das Thema "Kunst im Comic", der von einer Powerpointpräsentation getragen wurde.

Darin stellte ich zunächst die charakteristischen ästhetischen Merkmale des Comics als Sequentielle Kunst vor. Anschließend veranschaulichte ich anhand von ausgewählten Comickünstlern und deren Werk wie Comics in rein visueller Hinsicht in der Tradition der Kunstgeschichte oder welche der Ismen der Kunstgeschichte im Werk der jeweiligen Künstlern zutreffen.


Die Orangerie: Innenansicht


Vortrag: Gegenüberstellung von Dave Mckean (links) und Francis Bacon (rechts)


Vortrag: Expressionistische Bildbeispiele von George Pratt

Diskutiert: Comics in Deutschland

Nach einer kurzen Pause, in der die Besucher bei Crèpes, Frankenwein oder Bier angeregt diskutierten, läutete Gerd Eibach dann den zweiten Teil des Abends ein. In einer Runde, die aus Würzburger Comicexperten bestand, wurde in erster Linie diskutiert, warum das Medium Comic in Deutschland einen derart schlechten Stand hat, was man zweifelsohne an den vergleichsweise marginalen Auflagenzahlen ablesen kann.

Dabei war nicht nur Gerd Eibach, sondern auch Bernie Sterner aus der Roman-Boutique, Christian Endres (Redakteur/Rezensent), Christian Neubert (Rezensent), Christopher Franz (Kunsthistoriker) und meine Wenigkeit beteiligt.


Links: Gerd Eibach/Mitte: Kennen wir schon/Rechts: Bernie Sterner der, äh... nein, am Mac


Diskussionsrunde: Sterner, Franz, Eibach, Behringer, Neubert, Endres

Das bunt gemischte Publikum beteiligte sich rege an der Diskussion und stellte interessierte Fragen. Es tut sich was bezüglich des Mediums Comic, vielleicht auch wegen der medial inszenierten Graphic Novel-Welle, was im übrigen auch diskutiert wurde.

Abgesehen von einer nicht ernstzunehmenden kritischen Stimme gab es - zumindest mir gegenüber - ausschließlich positives Feedback zu Vortrag und Diskussionsrunde. Alles in allem ein gelungener Abend wie ich finde, gerne öfter und mehr!

Montag, 5. September 2011

Die Sprechblase 222: Kurzportrait Baru


Die neue Ausgabe der Sprechblase (Nr. 222) ist erschienen. Diesmal u.a. mit einer Würdigung des "Michelangelos der Comics": John Buscema, der zwar "eigentlich Superhelden hasst", dafür aber sehr erfolgreich mit ihnen geworden ist. Sein Werk wird in der Sprechblase ausführlich vorgestellt.

Es gibt aber noch mehr Gründe die neue Sprechblase zu kaufen: neben einem Rückblick auf das Comicfestival München 2011 ist es auch ein Interview mit Comic Report-Chefredakteur Matthias Hofmann.

Baru - Chronist der Außenseiter

Wer meine Rezensionen aufmerksam verfolgt weiß, dass ich den französischen Comicautor Baru stets mit Lob überschütte. Seine Mischung aus Sozialkritik, Satire, Novelle Vague und Sport ist ganz einfach unnachahmlich. Außerdem schätze ich Autodidakten aus Prinzip...

Deshalb hat es mich auch sehr gefreut, dass ich  ein Kurzportrait über Baru für die Sprechblase schreiben durfte. Es ist leider viel zu kurz geworden, weshalb alles nur grob angerissen werden konnte. Hier ist der Scan des Artikels (durch Rechtsclick in neuen Tab/Fenster öffnen!):