Dienstag, 13. September 2011

Vorschau: Comic! Jahrbuch 2012


Comic, Cartoon und Trickfilm - das sind die traditionellen Schwerpunkte des Comic! Jahrbuchs, das von Burkahrd Ihme vom Interessenverband Comic ICOM herausgegeben wird. Der ICOM vergibt (im Wechsel auf dem Comic-Salon/Comicfestival) außerdem jährlich einen Comicpreis für deutsche Independentcomics.

Deshalb gibt es im Comic! Jahrbuch neben zahlreichen ausführlichen Artikel auch Interviews mit den jeweiligen Gewinnern. Die diesjährige Ausgabe wird sich unter anderem den Verlagsjubiläen (Reprodukt, Edition Moderne, usw.) widmen.

Was hat Goethe mit Comics zu tun?


Von mir stammen diesmal drei Beiträge. In dem Artikel "Deutsch lernen mit Comics. Deutschsprachige Comics beim Goethe-Institut" stelle ich die Internetseite des Goehte-Instiuts vor, die sich auschließlich der deutschsprachigen Comicszene widmet und in seiner Art einzigartig ist.

Die Internetseite kann in zahlreichen Sprachen gelesen werden und trägt neben Ausstellungen und Veranstaltungen des GIs im Ausland dazu bei, dass die hiesige Comicszene in aller Welt bekannt und interessant wird.

Warum Comics (noch) nicht digital gelesen werden


Mein zweiter Artikel "E-Comics Ade?" beleuchtet "Das Ende der New Ground Publishing", einem kurzlebigen Unternehmen, das sich auf die Etablierung und Verbreitung von E-Comics spezialilsiert hatte, aber aus finanziellen Gründen aufgeben musste.

Das Unternehmen förderte durch einen Wettbewerb außerdem deutsche Nachwuchszeichner und veröffenltichte Mangas. Zu seinen Tochterunternehmen zählten Fixundfoxi.de (Rechte zurück), Comicstars.de (aufgelöst) und Mangaka.de (an Carlsen verkauft).

Warum der Reprodukt-Verleger Dirk Rehm ausgezeichnete Arbeit leistet

Zu guter Letzt habe ich ein Interview mit Dirk Rehm, dem Verleger von Reprodukt, geführt. Reprodukt ist ein Verlag, der in erster Linie Graphic Novels und (deutsche) Independentcomics veröffentlicht. Anlass war die Vergabe des bereits erwähnten ICOM-Preises, hier der "Sonderpreis der Jury für eine besondere Leistung oder Publikation".

Die Abbildungen lassen sich leider nicht vergrößern. Als Teaser kann man jedoch hier (Goethe), hier (E-Comics) und hier (Rehm-Interview) reinlesen. Noch mehr Einblicke in die kommende Ausgabe erhält man übrigens im ICOM-Blog.




Freitag, 9. September 2011

Art in Residence: Die Neunte Kunst

Art in Residence - Motto einer Comicausstellung

Am 8. September fand in der Orangerie der Würburger Residenz im Rahmen der jährlichen Art in Residence-Ausstellung ein Comicforum statt. Eine grandiose und stimmungsstarke Location zwischen barocker Klassik und moderner Ausstellungsgalerie.

Die lokalen Comicdealer der Roman-Boutique (Gerd Eibach und Bernhard Sterner) stellten einen Abend auf die Beine, der ganz im Zeichen der Neunten Kunst stand. Anhand der benötigten Stühle kann von bis zu 60 Besuchern gesprochen werden, was eine ordentliche Zahl ist, zumal die Semesterferien noch laufen. Allein von der Größe des Publikums kann die Veranstaltung daher als Erfolg verbucht werden.

Die Orangerie: Außenansicht (durch Anklicken vergrößern sich die Fotos)

Vorgetragen: Kunst im Comic

Nachdem  Gerd Eibach die Besucher Willkommen geheißen und meine Wenigkeit vorgestellt hat, begann auch schon der erste Teil des Abends: mein Vortrag über das Thema "Kunst im Comic", der von einer Powerpointpräsentation getragen wurde.

Darin stellte ich zunächst die charakteristischen ästhetischen Merkmale des Comics als Sequentielle Kunst vor. Anschließend veranschaulichte ich anhand von ausgewählten Comickünstlern und deren Werk wie Comics in rein visueller Hinsicht in der Tradition der Kunstgeschichte oder welche der Ismen der Kunstgeschichte im Werk der jeweiligen Künstlern zutreffen.


Die Orangerie: Innenansicht


Vortrag: Gegenüberstellung von Dave Mckean (links) und Francis Bacon (rechts)


Vortrag: Expressionistische Bildbeispiele von George Pratt

Diskutiert: Comics in Deutschland

Nach einer kurzen Pause, in der die Besucher bei Crèpes, Frankenwein oder Bier angeregt diskutierten, läutete Gerd Eibach dann den zweiten Teil des Abends ein. In einer Runde, die aus Würzburger Comicexperten bestand, wurde in erster Linie diskutiert, warum das Medium Comic in Deutschland einen derart schlechten Stand hat, was man zweifelsohne an den vergleichsweise marginalen Auflagenzahlen ablesen kann.

Dabei war nicht nur Gerd Eibach, sondern auch Bernie Sterner aus der Roman-Boutique, Christian Endres (Redakteur/Rezensent), Christian Neubert (Rezensent), Christopher Franz (Kunsthistoriker) und meine Wenigkeit beteiligt.


Links: Gerd Eibach/Mitte: Kennen wir schon/Rechts: Bernie Sterner der, äh... nein, am Mac


Diskussionsrunde: Sterner, Franz, Eibach, Behringer, Neubert, Endres

Das bunt gemischte Publikum beteiligte sich rege an der Diskussion und stellte interessierte Fragen. Es tut sich was bezüglich des Mediums Comic, vielleicht auch wegen der medial inszenierten Graphic Novel-Welle, was im übrigen auch diskutiert wurde.

Abgesehen von einer nicht ernstzunehmenden kritischen Stimme gab es - zumindest mir gegenüber - ausschließlich positives Feedback zu Vortrag und Diskussionsrunde. Alles in allem ein gelungener Abend wie ich finde, gerne öfter und mehr!

Montag, 5. September 2011

Die Sprechblase 222: Kurzportrait Baru


Die neue Ausgabe der Sprechblase (Nr. 222) ist erschienen. Diesmal u.a. mit einer Würdigung des "Michelangelos der Comics": John Buscema, der zwar "eigentlich Superhelden hasst", dafür aber sehr erfolgreich mit ihnen geworden ist. Sein Werk wird in der Sprechblase ausführlich vorgestellt.

Es gibt aber noch mehr Gründe die neue Sprechblase zu kaufen: neben einem Rückblick auf das Comicfestival München 2011 ist es auch ein Interview mit Comic Report-Chefredakteur Matthias Hofmann.

Baru - Chronist der Außenseiter

Wer meine Rezensionen aufmerksam verfolgt weiß, dass ich den französischen Comicautor Baru stets mit Lob überschütte. Seine Mischung aus Sozialkritik, Satire, Novelle Vague und Sport ist ganz einfach unnachahmlich. Außerdem schätze ich Autodidakten aus Prinzip...

Deshalb hat es mich auch sehr gefreut, dass ich  ein Kurzportrait über Baru für die Sprechblase schreiben durfte. Es ist leider viel zu kurz geworden, weshalb alles nur grob angerissen werden konnte. Hier ist der Scan des Artikels (durch Rechtsclick in neuen Tab/Fenster öffnen!):

Sonntag, 4. September 2011

Zack 147: Nachruf auf Paul Gillon


Wer in der letzten Ausgabe des Zack-Magazins meinen Artikel über das Thema "Kubanische Revolution im Comic" gelesen hat, der hat den italienischen Comiczeichner Stefano Casini mit seinem Geschichtsthriller Hasta la Victoria! ja bereits kennengelernt.

Im neuen Zack (#147) ist nun der erste Teil aus seinem "schnörkellosen Frühwerk" Masken erschienen, das vom Tarantino-Kultfilm Pulp Fiction beeinflusst wurde und grafisch durch einen harten Schwarzweißkontrast auffällt.

Der Meister des leeren Raums

Leider war es ein trauriger Anlass für meinen Beitrag zur Zack-Septemberausgabe: Ich habe einen Nachruf auf den kürzlich verstorbenen französischen Comiczeichner Paul Gillon geschrieben. Gillon war vor allem bekannt durch seine SF-Serie Die Schiffbrüchigen der Zeit (Carlsen). In meinem Buch Der Holocaust in Sprechblasen habe ich übrigens seine Zusammenarbeit mit dem Szenaristen Patrick Cothias analysiert: Der Schrei nach Leben (comicplus+).

Hier ist ein Vorgeschmack auf die Verneigung vor einem klassischen franko-belgischen Zeichner, einem Meister des realistischen Strichs (Vergrößerung des Scans durch Rechtsclick im neuen Tab/Fenster).


Donnerstag, 18. August 2011

Art meets Comic

Man mag es kaum glauben, aber in der mainfränkischen Metropole Würzburg wird im September die Comic-Flagge gehisst.

Im Rahmen einer Kunstausstellung in der Residenz (Weltkulturerbe!) werden auch Comicveranstaltungen durchgeführt. Ich war natürlich sofort begeistert von dem Projekt und habe meine Dienste angeboten. Doch der Reihe nach...

Wieso, weshalb, warum?

Die Stiftung Zukunft Kultur i.Gr. hat sich der Förderung von Kunst und Kultur verschrieben. Sie stellt jährlich regionale Nachwuchskünstler in der Orangerie des Hofgartens unter dem Label Art in Residence aus.

Dieses Jahr wird im September  ein junger Künstler namens Alex Bumblut zu sehen sein, dessen Werke an die Comickunst angrenzen. Deswegen  trat man folgerichtig auch an die Roman-Boutique heran, ob sie nicht Lust hätten Comicveranstaltungen um die Ausstellung herum zu organisieren und durchzu-führen.

Da konnte natürlich niemand "Nein" sagen, im Gegenteil: das ist selbstver-ständlich Ehrensache! Im Rahmen von Art in Residence werden dieses Jahr zwei Sonderveranstaltungen begleitend zur Ausstellung stattfinden, die sich mit Comics befassen. In einem Comic-Forum wird der Comic als "Neunte Kunst" vorgestellt.

Belehrung - Kunst und Comic

Ich werde über das Thema "Kunst und Comic" referieren und dabei eine Brücke von den Ismen der Kunstgeschichte zum Comic schlagen. Dabei will ich das Werk künstlerisch ambitionierter Comicautoren wie Lorenzo Mattotti oder Kent Williams vorstellen und beispielhaft zeigen, das Comics auch kunstvoll wie Malerei bzw. Bildende Kunst sein können.

Erfahrung - Comics live gezeichnet

In einer zweiten Veranstaltung werden zwei Würzburger Comiczeichner live zeichnen. Die Aktion wird per Kamera gefilmt und durch einen Beamer an die Wand projeziert. Ich werde dabei einem der beiden Künstler, Robert Wenzel, zur Seite stehen, ihn anmoderieren und kommentieren. Wer sich vorab schon einmal über das Können des ICOM-Preisträgers machen will, der kann das hier tun.

Das vollständige Programm findet man auf dem Blog der Roman-Boutique. Dort folgen in den nächsten Tagen auch weitere Informationen. Ich würde mich über jeden Besucher freuen!

Dienstag, 2. August 2011

Lektorat bei eidalon


Ich hab' noch gar nicht geschrieben, dass ich inzwischen auch Lektor bin. Also: ich lektoriere für den eidalon Verlag - so jetzt ist es raus.

Was der Verlag, zu dem auch die Imprints Comickat und Modern Tales gehören, gerade so treibt, kann man am besten in einem Interview mit Stefan Pannor (Pressesprecher, Übersetzer, Redakteur) lesen, das Matthias Hofmann für Comic Report Online geführt hat.

Kindercomic Novotopia

Es freut mich, dass mein erstes Lektorat der Kindercomic Novotopia geworden ist. Denn der Autor und Zeichner dieser SF-Fantasy-Serie stammt (wie ein Teil meiner Vorfahren) von den Philippinen. Rod Espinoza ist ein prämierter Kindercomickünstler.

Seine erste bekanntere Arbeit war The Courageous Princess (dt. Die mutige Prinzessin; Comikat). Dieser Kindercomic führte zu Nominierungen beim Ignatz Award 2000 in den Kategorien "Vielversprechendes neues Talent" und "Bester Künstler". 2002 wurde der Titel in der Kategorie "Bester Titel für junge Leser" für den Eisner Award nominiert.


Nun ist Novotopia als E-Comic erschienen. Der erste Band "Die falsche Prinzessin" kann kostenlos heruntergeladen werden. Alle weiteren Titel (bisher Band 2 "Drei tapfere Retter") sind dann kostenpflichtig (1,99 $).

Inhaltlich geht es um den bewährten Kampf "Gut" gegen "Böse" in einem Post-Wissenschafts-Zeitalter, in dem die Magie und die alternative Energie (die Flugschiffe werden mit Windkraft angetrieben!) zurückgekehrt ist. Das Besondere an Espinozas Artwork ist seine Vorliebe für Widescreen-Bilder, die unmittelbar an die Ästhetik aus Animes von Hayao Miyazaki (Prinzessin Mononoke, Chihiros Reise ins Zauberland) erinnern.
Novotopia wurde für den Max-und-Moritz-Preis 2006 in der Kategorie "Bester Comic für Kinder" nominiert. Die Teile 3-5 sind übrigens auch schon lektoriert und dürften demnächst erscheinen.

Donnerstag, 21. Juli 2011

Zack-Artikel über Kuba-Comics


Das neue Zack-Magazin (Zack 8/2011 (#146)) ist erschienen - und damit verbunden: mein Debüt im traditionsreichen Comicmagazin. Mit dem Artikel "Viva la Revolución!" stelle ich "Die Kubanische Revolution im Comic" auf knapp über zwei Seiten vor. Unten ist die erste Seite als Teaser (zum Vergrößern des Scans bitte Rechtsclicken und dann im neuen Tab/Fenster öffnen).

Außerdem gibt es neben zahlreichen exklusiven Serien (für jeden Geschmack ist etwas dabei) einen interessanten dreiseitigen Artikel "Über Freud und Leid eines Comic-Übersetzers" sowie ein fast vierseitiges Special über "Graphic Novels", indem Graphic Novel-affine Macher wie Jutta Harms (graphic-novel.info), Uwe Garske (edition52) oder Ralf Keiser (Carlsen) in einem Crossover-Interview über die "Chance für den Comic zu mehr Akzeptanz" debattieren.

Das Zack-Magazin erscheint monatlich und kostet 7,90 Euro.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics

Der Tagungs- bzw. Sammelband Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics wird zum Comicfestival München (23. bis 26. Juni, www.comicfestival.de) erscheinen und dort vorgestellt.

Die gleichnamige Tagung fand in der Evangelischen Akademie in Bad Boll vom 29. bis 31. März 2010 statt. Mehr als 20 namhafte ExpertInnen deckten mit ihren Vorträgen und Workshops die Bereiche Geschichte, Theorie, Forschung und Praxis ab.

Im interdisziplinären Rahmen wurden Inhalte, Funktionen, Mechanismen und Wirkungen der Comics von Rechts, der Comics gegen Rechts und von Geschichtscomics mit NS- und Holocaust-Thematik vorgestellt und diskutiert sowie modellhaft Möglichkeiten für die Bearbeitung des Themas und den zielgruppenadäquaten Einsatz entsprechender Comics in Schule und politischer Bildung erarbeitet.

Hier ist ein Bericht über meinen Vortrag, den ich gehalten habe, hier ist der Tagungsbericht der ComFor (Gesellschaft für Comicforschung) und hier ein Artikel von Der Tagesspiegel.

Mein Beitrag ist ein Aufsatz zu dem Thema  „Geschichte des Antisemitismus in Comics“.

Anhand von Dave Sims Judenhass und Will Eisners Das Komplott. Die wahre Geschichte der Protokolle der Weißen von Zion stelle ich darin paradigmatisch „Didaktische Kriterien zur Prüfung der Tauglichkeit für den Schuleinsatz“ (Titelzusatz) heraus.

Generell kann der Band am Besten direkt über den Online-Shop des Archivs der Jugendkulturen bestellt werden sowie über die üblichen Literatur-Internetversandseiten und den Buchhandel (einfach die ISBN-Nr. angeben).

Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus in Comics, Ralf Palandt (Hrsg.), ca. 450 Seiten, durchgängig farbig illustriert, Hardcover, 36,- €, ISBN 978-3-940213-62-4


Freitag, 6. Mai 2011

Teaser auf den Comic Report

Endlich ist es soweit! Der Comic Report kann ab nächster Woche in den Comicläden eures Vertrauens erworben werden. Das Comic-Jahrbuch ist ein fundiertes Referenzwerk über die sequentielle Kunst und arbeitet im Rückblick das Comic-Jahr 2010 auf.

Im Gegensatz zu vergleichbaren Formaten schließt der Comic Report eine Lücke, indem er die deutschen Verlagen in Marktanalysen unter die Lupe nimmt. Neben zahlreichen kritischen Artikeln zu Events & Jubiläen gibt es auch jede Menge Rezensionen und Interviews. Jeder, der sich mit dem Medium Comic auseinandersetzen will, wird nicht um dieses Fachbuch herumkommen.

Neben Rezensionen habe ich auch einen Artikel über die Comic-Zeitung Comix und Portärts über den Ch. A. Bachmann Verlag sowie über Comicplus+ beigesteuert. Hier sind Auszüge aus meinen Artikeln, quasi als Vorgeschmack. Durch Anklicken vergrößern sich die Abbildungen.

Donnerstag, 5. Mai 2011

"Der Holocaust in Sprechblasen" bald auf Arabisch?

Ich habe von meinem Verlag eine Nachricht bekommen, die darauf deuten lässt, dass mein Buch Der Holocaust in Sprechblasen - Erinnerung im Comic eventuell demnächst in Syrien, Libanon und Ägypten auf Arabisch erscheint. Ich bin da aber noch skeptisch. Mal sehen, was daraus wird.

Diese Anfrage erreichte jedenfalls den Tectum Verlag:

Dear Sir, Ma'am

Hope this email finds you well.
I am writing you to inquire about the rights of these books which published by blue water productions

- Der Holocaust in Sprechblasen by Marco Behringer.

We are  establishing a publishing house in Syria/Lebanon/Egypt, for publishing and translating comic books. The Comic Shop is a publishing house, to be launched in July 2011.


We specialize in publishing comic books in the region. Our aim is to contribute to building the culture of comics in the Middle East as well as translating to Arabic all genres of graphic novels written about our region.

we would like to translate the mentioned books to Arabic, distribute it and make it available to the Arab readers.


Please let me know of the procedures to be taken, in order to make this
happen.

Kindest regards,

Adham Youssef